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	<title>Bremer Theater Blog</title>
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	<description>Theater Bremen, Shakespeare Company,... Theater in Bremen</description>
	<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:21:51 +0000</pubDate>
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		<title>Da Pontes Carmen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 08:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hardy</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich bleibe dabei , wir brauchen Carmen - weil viele bremerInnen solche events lieben - , wir brauchen die seebühne - weil viele bremerInnen die sonnenuntergänge über dem weserstrom geniessen - , wir brauchen den seebühnenkapitän Frey - weil dieser sich neben Dresden und Petersburg auch in bremen einmal positiv beweisen soll , um sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bleibe dabei , wir brauchen Carmen - weil viele bremerInnen solche events lieben - , wir brauchen die seebühne - weil viele bremerInnen die sonnenuntergänge über dem weserstrom geniessen - , wir brauchen den seebühnenkapitän Frey - weil dieser sich neben Dresden und Petersburg auch in bremen einmal positiv beweisen soll , um sich zu rehabilitieren - , also : Da Ponte übernehmen Sie !</p>
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		<title>Zur Premiere von Shakespeares „Was ihr wollt&#8221; am Theater Bremen - Regie Robert Schuster</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 18:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>philipp</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Zu den Stücken]]></category>

		<category><![CDATA[2010/2011]]></category>

		<category><![CDATA[Bremer Theater]]></category>

		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

		<category><![CDATA[Robert Schuster]]></category>

		<category><![CDATA[Schauspiel]]></category>

		<category><![CDATA[Shakespeare]]></category>

		<category><![CDATA[Theater Bremen]]></category>

		<category><![CDATA[Was ihr wollt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es hat der Schuster Robert zum Shakespeare sich entzückt,
was er als Schuster tat, das tut er noch: er flickt.&#8221;
- frei zitiert und leicht abgewandelt aus Lessings „Sinngedichten&#8221; -
Robert Schuster hat sich wieder einmal am Bremer Theater versucht, nach den „Bakchen&#8221; und „Woyzeck&#8221; nun Shakespeares „Was ihr wollt&#8221;. Dieses Mal durfte er sogar die erste „Freye&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Es hat der Schuster Robert zum Shakespeare sich entzückt,<br />
was er als Schuster tat, das tut er noch: er flickt.&#8221;</strong><br />
- frei zitiert und leicht abgewandelt aus Lessings „Sinngedichten&#8221; -</p>
<p>Robert Schuster hat sich wieder einmal am Bremer Theater versucht, nach den „Bakchen&#8221; und „Woyzeck&#8221; nun Shakespeares „Was ihr wollt&#8221;. Dieses Mal durfte er sogar die erste „Freye&#8221; Spielzeit eröffnen und nun stellt sich die Frage, ob dies wegweisend für die beiden kommenden Spielzeiten sein soll. Wenn dem so wäre, hätte das Premieren­publikum ein eindeutiges Statement mit den Füßen abgegeben. Bereits vor der Pause verließen einige Herrschaften den bereits zu Beginn nicht ausverkauften Saal. In der Pause setzte sich die Erosion dann in bisher ungekanntem Maße fort, so dass die zweite Hälfte vor deutlich vereinsamten Polstersitzen abgearbeitet wurde. Und selbst die weniger entschlussfreudigen Zuschauer, die hart gesottenen und die notorischen Claqueure konnten sich nicht zu den sonst üblichen sechs Vorhängen durchklatschen</p>
<p>Aber mal der Reihe nach:<br />
Der Inhalt des Stückes, den meisten wohl bekannt, ist schnell erzählt: Viola (Varia Linnéa Sjöström) auf der Suche nach ihrem im Sturm auf dem Meer verschollenen Bruder Sebastian (Timo Lampka) strandet mit dem Kapitän (Glenn Golz) in Illyrien und nimmt als Cesario eine Stelle am Hof des Herzogs Orsino (Siegfried W. Maschek) an. Dieser ist unsterblich in die Gräfin Olivia (Gabriele Möller Lukasz) verliebt, die aber ihre Zuneigung zum Postillion d&#8217;Amour Cesario entdeckt, der für Orsino bei ihr wirbt. Parallel hierzu versucht sich im Hofstaat der Olivia eine Koalition aus den Trunkenbolden Sir Toby (Jan Byl) und Sir And­rew (Susanne Schrader) mit der Hofdame Maria (Eva Gosciejewicz) durch Intrigen des Haushofmeisters Malvolio (Guido Gallmann) zu entledigen. Diese Verwirrung eskaliert weiter durch den Auftritt von Fabian (Gerhard Palder) und Antonio (Martin Baum), dem Gefährten Sebastians. Das Finale furioso führt Sebastian zu Olivia und Cesario entledigt sich der Männerkleidung und gibt sich dem Orsino an die Hand. Bei all dem Durcheinander kann nicht auf die Einlassungen und Kommentare des Narren Feste (Irene Kleinschmidt) verzichtet werden.</p>
<p>Der Ort des Geschehens, gestaltet von Jens Kilian, ist ein sich nach hinten verjüngender weißer Kasten, der in Längsrichtung in einzelne rechteckige Segmente geschnitten ist. Diese Versatzstücke werden im Verlauf des Stückes von den Schauspielern nach Bedarf mit kleinen Elektrokarren nach links und rechts verschoben. Wenn es ganz und gar Drunter und Drüber gehen soll, kann eines dieser Segmente sogar rotieren, samt der in einer Ecke verschraubten Heimorgel. Auf die Rückwand des Kastens werden bei Bedarf Videos eingespielt, denn das ist Zeitgeist und darf in keiner Inszenierung mehr fehlen. Eigentlich gut anzusehen, wenn nur nicht im Hinterkopf immer die Befürchtung anklopfen würde, dass mit diesem Aufwand kaum mehr etwas übrig zu bleiben droht, um bei den folgenden Inszenierungen die Bühne zu möblieren und die Blöße der Schauspieler zu bedecken.</p>
<p>Apropos Blöße: Alle die getippt hatten, es würde länger als 3 Minuten dauern, lagen falsch. Kaum hat das Stück begonnen und Viola wurde von ihrem Kapitän, einem „brutalen Hund&#8221;, nass gemacht, schon fand sich die Gelegenheit und Viola sprang aus den Kleidern. Dies dürfte selbst am Theater Bremen (und für Herrn Schuster) rekordverdächtig sein.</p>
<p>Nachdem also dieses Stilmittel abgearbeitet ist, wird der Flickentep­pich des Herrn Schuster ausgebreitet. Denn kaum glaubt man eine Idee, einen roten Faden, eine Absicht des Regisseurs entdeckt zu haben, schon kommt der nächste Gag, der nächste Hit, das nächste Spektakel, die trotz der geschlossenen und dichten Vorgabe von Shakespeare wie beliebig nebeneinander stehen. Der Betrachter bleibt mit Fragen zurück und hofft auf Klärung, allerdings vergeblich. Es ist absolut zulässig das Publikum zu verwirren, sogar zu verstören. Wenn es aber zum Selbstzweck verkommt, ist das nur ungezogen und keinesfalls lehrreich und schon gar nicht erquicklich.</p>
<p>Keiner versteht, warum Orsino mit einem derartigen Gemächt über der Strumpfhose ausgestattet werden muss. Vielleicht ist das nur ein Run­ning-Gag der Regie, denn dieses Riesending kennt man schon aus den Bakchen. Siegfried Maschek scheint verzweifelt dagegen anzu­spielen und gibt Orsino trotz dieser Verunstaltung derart zart und zerbrechlich, dass die Hoffnung aufkeimt, es entwickle sich eine tiefe menschliche Zuneigung zu Cesario, unabhängig von dessen Geschlecht. Das wäre doch mal ein Ansatz. Aber kaum erklärt sie sich als Viola, wird sie von ihm ungestüm zu Boden gestoßen. Ist dies der Versuch zu erklären, Orsino fühle sich bei seinem Coming-Out ertappt? Und was dann? Verstehe dies, wer will.</p>
<p>Ebenso versteht niemand, warum die grundsätzlich sehr interessante Idee, Olivia deutlich älter sein zu lassen als Cesario / Sebastian nicht weiter ausgearbeitet wird. Wunderbar vorbereitet von Gabriele Möller-Lukasz darf das Publikum sich nicht an ihrer Liebe zu Sebastian freuen, sondern bedauert sie, weil sie in ihrem Alter nur noch diesen Vollpfosten von geringer Reichweite - Kompliment an Timo Lampka - statt des geistig beweglichen Cesario abbekommt. Ist das die Analyse eines Herrn Schuster, ist das für ihn gesellschaftlich relevant? Gute Güte - es kann doch nicht so schwer sein, wenigsten für ein Einzelschicksal eine positive Vision zu entwickeln.</p>
<p>Und „wenn Musik für Liebe Nahrung ist&#8221;, wenn es also ein ganz toller Einfall sein soll, dies auch dem doofsten Zuschauer einzutrommeln, warum dürfen sich dann nicht die Schauspieler in den Vordergrund spielen, die ihr Instrument wirklich beherrschen?</p>
<p>Was mag wohl hinter der Idee stehen, Fabian als notgeilen, leicht debilen Priester vorzuführen? Nur um den Preis, sich ein paar Lacher auf Kosten von vergewaltigten Messdienern einzufangen?</p>
<p>Das kann wohl kaum die „silberklare Handschrift, die Profil und einen ernsthaften Willen zur Werknähe beweist&#8221; sein, die im stets wohlwol­lenden Weserkurier (Ausgabe vom 27.08.2010) dem Regisseur unter­stellt wird.<br />
Dessen Arbeiten werden „zwar kontrovers aufgenommen, aber als Regie-Rebell im provokanten Sinne gilt er nicht&#8221; (ebenda). Das ist wohl war, die Frage bleibt, was er dann ist<br />
- ein Regie-Rebell im kleinbür­gerlichen Retro-Look?<br />
- ein Regie-Rebell im opportunistischen Sinne?<br />
- ein Regie-Rebell mit Vorabend-Programm-Gruseln, von Werbe­pausen unterbrochen?</p>
<p>Kurzum: Die Schauspieler geben ihr Bestes, soweit das im Rahmen der Vorgaben der Regie überhaupt möglich ist. Einige schaffen in die­sem Korsett wenigstens Augenblicke tiefer Berührung, andere hinter­lassen den Eindruck, sie könnten nicht, auch wenn sie dürften. Das Publikum hat mit den Füßen abgestimmt und wenn man es sich schon mit der gutbürgerlichen Premierenklientel verscherzt, dann bleibt abzuwarten, ob dieser Verlust auf der anderen Seite wieder herein­geholt werden kann.</p>
<p>Ich bin da skeptisch und zweifle immer mehr an meiner Hoffnung, in Bremen könne es so etwas wie eine kritische, befruchtende und lehr­reiche Begleitung durch das staatliche Theater geben.</p>
<p>Denn, da wir gerade bei Lessings Sinngedichten klauen:<br />
<strong>&#8220;&#8230;..Die Reime hör&#8217; ich wohl; den Stachel fühl&#8217; ich nicht&#8221;,</strong><br />
so lesen wir im „Stachelreim&#8221; und es passt so gut:<br />
Armer Shakespeare,<br />
armer Schuster,<br />
armes Theater Bremen !</p>
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		<title>Wie weiter und was kommt und was geht</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 15:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voxart</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich kann die Zweifel gegenüber dem neuen Intendanten verstehen, und dass es noch so lange dauert, und dass man den Spielplan des Theaters boulevardesk hält, von Anfang einer noch nicht eröffneten Spielzeit&#8230;und es sind, es bleiben Hajopay&#8217;s Wegefährten .Vielleicht auch mal inne halten und sagen, von wo kommt es? Erinnern wir uns an den OberNichtWisser, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann die Zweifel gegenüber dem neuen Intendanten verstehen, und dass es noch so lange dauert, und dass man den Spielplan des Theaters boulevardesk hält, von Anfang einer noch nicht eröffneten Spielzeit&#8230;und es sind, es bleiben Hajopay&#8217;s Wegefährten .Vielleicht auch mal inne halten und sagen, von wo kommt es? Erinnern wir uns an den OberNichtWisser, der gegen die Findungs Kommission Herrn Frey holte. Diese Verantwortung, auch die Finanzielle, Seebühne jetzt noch dazu&#8230;Leute schaut Euch den Kastendieck an, einer der Betonbau studierte und nebenher auch Kulturpolitik betrieb; ich meine, ich habe noch nie so viel Inkompetenz an so hoher Stelle erlebt&#8230;Also: Frey ist weg, Kastendieck ist weg: behalten wir sie bitte in Erinnerung und schauen und passen auf, dass die nirgendsmehr was anrichten können. Es soll heißen: Frey und Kastendieck, lasst die beiden nirgends ran, keinen Posten, keine Gelder, keine Kunst, kein Theater&#8230;mal ehrlich, Kastendieck auf anderem Posten: das könnte auch Menschenleben kosten. Wie umgehen mit den beiden nun verbleibenden Jahren? Hingehen und Widerstand leisten, nicht den Schauspielern gegenüber, aber kontern dort wo es hingehört: Klett. Klett ist eine Windfahne, unnahbar, nicht fassbar, unpolitisch: ich finde solche Menschen, wo auch immer, immer gefährlich, denn sie machen überall mit, Hauptsache Macht und Geld. Chance geben? Denen? Müssen wir? Warum nicht in die Öffentlichkeit gehen und den Wechsel bereits in einem Jahr fordern? Börgerding hat kein Theater mit Vertragsbindung usw. In zwei Jahren sind viele weg! Von alleine oder mit Börgerdings blauen Briefen&#8230;.Und was, wenn die Quadriga, die Jetzige bröckelt, plötzlich wegen eines besseren Angebotes und eh schon auf dem Ab-Sprung&#8230;?Das Haus also  gilt es zu schützen: ich bin ein Fan dieses Hauses, seit vielen Jahren und stehe zu diesem Haus, zu den Arbeiterinnen und Arbeitern auch hinter und neben den Bühnen, ich stehe auf die Geschichte dieses Hauses, auf die Zuschauer auch, (die meisten), ich will, dass es weiter geht und voran. Bleiben wir doch einfach wach und hauen sofort den Frey&#8217;schen Zottelmonstern auf die Finger. Von Börgerding verspreche ich mir allerdings viel und ich glaube, Bremen hat das Beste bekommen was im Moment zu bekommen war.</p>
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		<title>Neuer Intendant und andere Nachrichten</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 09:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raffaela Knack</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst müssen wir lesen, dass die leidige Seebühne, die mich mit ihrem EVENT-Charaktar von Beginn an nervte, noch einmal 300.000 € Schulden produziert hat - zusätzlich zu den 2,5 MIO € für &#8220;Marie Antoinette&#8221;! Und es zuckt offenbar keiner mehr zusammen, Motto: Bremen hat ja schon soviel (Kultur)-Gelder versenkt, darauf kommt es jetzt auch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst müssen wir lesen, dass die leidige Seebühne, die mich mit ihrem EVENT-Charaktar von Beginn an nervte, noch einmal 300.000 € Schulden produziert hat - zusätzlich zu den 2,5 MIO € für &#8220;Marie Antoinette&#8221;! Und es zuckt offenbar keiner mehr zusammen, Motto: Bremen hat ja schon soviel (Kultur)-Gelder versenkt, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an. Verflucht! Dann die nächste Nachricht: ein neuer Intendant ist gefunden!<br />
Ist das jetzt die langersehnte gute Nachricht, oder doch nicht? Aber dann ja erst in zwei Jahren&#8230; Und bis dahin müssen wir Freys Marionetten mit Boulevard-Spielplan noch ertragen&#8230; Das ist eine verdammt lange Zeit! Hoffentlich gehen dann in zwei Jahren auch die Chefdramaturen für Schauspiel und Oper bzw. jetzigen Leiter und wir bekommen NEUE!!!</p>
<p>Ich mag mich noch nicht freuen, bin als Bremer Theaterfan zu skeptisch geworden. Da muss man erstmal abwarten und schauen, was passiert. Aber ich hoffe, dass dann irgendwann &#8220;alles GUT&#8221; wird. Zumindest hoffe ich darauf, dass das Bremer Schauspiel wieder dahin rückt, wo es hingehört!!! Also bitte wieder Zeitgenössisches&#8230;</p>
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		<title>Neuer Generalintendant</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 06:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voxart</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das was ich gestern bei Buten und Binnen gesehen habe, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von den Lippen lesen konnte, welchen Ton da plötzlich entspannt und welches Vokabular&#8230;und dass der Börgerding als erstes durch alle Abteilungen ging, schaute, sich umschaute, dass er FÜR Bremen Theater ein engagiertes und junges Theater machen will, von wo der kommt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das was ich gestern bei Buten und Binnen gesehen habe, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von den Lippen lesen konnte, welchen Ton da plötzlich entspannt und welches Vokabular&#8230;und dass der Börgerding als erstes durch alle Abteilungen ging, schaute, sich umschaute, dass er FÜR Bremen Theater ein engagiertes und junges Theater machen will, von wo der kommt, dass er schon längst in Bremen lebt und auch gut das Pierwoß-Theater noch kennt&#8230;.Ach das stimmt mich sehr zuversichtlich, wirklich, fast froh: Glückwunsch. Vorsicht! Aber irgendwie innen, in mir, stimm ich diesem Entscheid sehr zu. Der Mann setzt sich klar von Frey ab! Chapeau!</p>
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		<title>Chance geben?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voxart</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Die Frage, die sich uns stellen sollte, dem Bremer Publikum, ob wir den Spartenleitern, die jetzt für zwei Jahre die Geschicke des Hauses führen, eine Chance geben, die ersten 100 Tage? DER Fokus liegt hierbei finde ich ganz ausschliesslich auf der Sparte, die Herr Klett anführt, also das Sprechtheater. Ein in jeder Hinsicht unnahbarer, unangenehmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, die sich uns stellen sollte, dem Bremer Publikum, ob wir den Spartenleitern, die jetzt für zwei Jahre die Geschicke des Hauses führen, eine Chance geben, die ersten 100 Tage? DER Fokus liegt hierbei finde ich ganz ausschliesslich auf der Sparte, die Herr Klett anführt, also das Sprechtheater. Ein in jeder Hinsicht unnahbarer, unangenehmer Theatermacher wie es scheint, eine Windfahne: vergessen wir nicht: diese Quadriga ist von Herrn Frey bestellt. Die Verantwortung &#8220;rutscht&#8221; also NUR eine Etage runter: ich finde, stinken tut&#8217;s hiermit doch eigentlich nur noch mehr. Mir stinkt&#8217;s. Ihnen? Chance geben? Wäre höflich. Es reicht. Es riecht. </p>
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		<title>Tag der Abrechnung</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 16:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hardy</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hallo Frau Emigholz , hallo Herr Frey , hallo Aufsichtsrat , hallo Theaterleitung , die Ferien in Bremen sind seit gestern vorbei , wann kommt endlich die betriebswirtschaftliche Abrechnung von &#8220;Turandot&#8221; ? fragt sich Hardy
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Frau Emigholz , hallo Herr Frey , hallo Aufsichtsrat , hallo Theaterleitung , die Ferien in Bremen sind seit gestern vorbei , wann kommt endlich die betriebswirtschaftliche Abrechnung von &#8220;Turandot&#8221; ? fragt sich Hardy</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wann hört das endlich auf?</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 10:48:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raffaela Knack</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wieso bekommt Hans-Joachim Frey im WESER-Kurier immer noch die Möglichkeit, sich selbst zu beweihräuchern, zu bemitleiden, weinerlich zu rechtfertigen etc?
Es reicht doch nun wirklich, aber nein, man gibt ihm auch noch die Möglichkeit, eigene Texte zu schreiben, in denen er die Kritiker zu Demut und Selbstreflexion anhält!!!!!!!
Und das, wo er immer noch nicht willens und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieso bekommt Hans-Joachim Frey im WESER-Kurier immer noch die Möglichkeit, sich selbst zu beweihräuchern, zu bemitleiden, weinerlich zu rechtfertigen etc?</p>
<p>Es reicht doch nun wirklich, aber nein, man gibt ihm auch noch die Möglichkeit, eigene Texte zu schreiben, in denen er die Kritiker zu Demut und Selbstreflexion anhält!!!!!!!</p>
<p>Und das, wo er immer noch nicht willens und in der Lage ist, seine eigene miserable Intendanz richtig einzuschätzen. Wie kann man nur so selbstverliebt und blind sein! Diese Arroganz ist einfach unerträglich!</p>
<p>Dieser Intendant ist ja nicht nur kläglich gescheitert, sondern er hat Bremen einen Scherbenhaufen hinterlassen. Es ist also kein annehmbarer Versuch mit ihm gewesen, nein, er hat alles kaputtgemacht! Auf Jahre??? haben wir keinen Intendanten, seine Marionetten betreiben einen boulevardesken Spielplan, das einem schlecht werden kann vor soviel Provinzialität!</p>
<p>Anstatt ihn immer noch zu schützen, hätte man ihn geteert und gefedert aus der Stadt jagen sollen!!! Bei Freys Äußerungen kocht bei mir immer noch die Wut über! Er geht und wir bleiben mit der Bremer Theater Ruine allein sitzen!!! Nichts ist wirklich geklärt, ausgestanden&#8230; Jagt ihn endlich davon&#8230;</p>
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		<title>da ponte</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 11:56:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hardy</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dem weser-kurier sei gedankt für die nicht nur künstlerische,sondern auch betriebswirtschaftliche abrechnung mit der &#8220;ära&#8221; frey: 3 jahre eines derartigen intendantenrollenverständnisses sind mehr als genug ! Hoffentlich haben das auch die notorisch theaterfernen bremer quasiberufspolitikerInnen der cduspdfdp&#8230; begriffen : Auf dass die nächste intendantIn wieder eine  i n t e n d a n [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dem weser-kurier sei gedankt für die nicht nur künstlerische,sondern auch betriebswirtschaftliche abrechnung mit der &#8220;ära&#8221; frey: 3 jahre eines derartigen intendantenrollenverständnisses sind mehr als genug ! Hoffentlich haben das auch die notorisch theaterfernen bremer quasiberufspolitikerInnen der cduspdfdp&#8230; begriffen : Auf dass die nächste intendantIn wieder eine  i n t e n d a n t I n  ist ! Nur, warum wird nach der nicht nur künstlerischen sondern absehbar auch betriebswirtschaftlichen turandot-pleite die nächstjährige seebühnenbespielung nicht in die  v o l l e  geschäftliche verantwortung der neuen frey-firma da ponte gegeben,fragt sich hardy.</p>
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		<title>Obsiegen</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 23:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Voxart</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist erstaunlich ruhig geworden in Bremen. Frey geht und keiner fragt zumindest laut, wie es weitergeht: dabei sind für die nächsten zwei Jahre die Weichen gestellt und keiner reklamiert. Wann wacht Bremen auf? Wann wacht dieses Forum hier endlich auf? Am 6. April der letzte Eintrag! Die Gegenseite sitzt es also erfolgreich aus. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erstaunlich ruhig geworden in Bremen. Frey geht und keiner fragt zumindest laut, wie es weitergeht: dabei sind für die nächsten zwei Jahre die Weichen gestellt und keiner reklamiert. Wann wacht Bremen auf? Wann wacht dieses Forum hier endlich auf? Am 6. April der letzte Eintrag! Die Gegenseite sitzt es also erfolgreich aus. Ich bin enttäuscht auch von diesem vormals wackeren Forum: Schall und Rauch und die, die das Sagen haben, werden obsiegen und einen weiteren Hajopay als GI repräsentieren. Gutenacht Bremer Bühnenkultur. Es ist korrupt, kriminell und alle schauen zu und sagen wie Pennäler zu allem nischts. Shame on you. Man wird in Zukunft hoffentlich in den Hinterhöfen Bremens Theater erleben, wie einst die illegalen Bars&#8230;Erst wird das Tanztheater still und schnell abgeschafft. Dann das Schauspiel. Und dann nur noch Hochglanzoper, a weng Mozart und a bisserl Beethoven&#8230;</p>
<p>Wann merkt jeder Bremerin und ein jeder Bremer, dass er und sie Einfluss nehmen kann, das Theater wach halten kann? Warum schreibt keioner hier über den Theaterabend DANGEROUS? Warum pennt der ganze Tross?</p>
<p>Man erinne sich an den Oktober 2005, als keine Gehälter mehr am Theater bezahlt wurden: und wir Zuschauer gingen hin, weil wir mitkämpfen wollten und das Theater liebten. Weil wir das momentane Theater nicht mögen, müssen wir uns doch nicht verstecken, sondern kämpfen, für ein politisches Theater, ein innovatives Theater, ein Theater für alle Bremerinnen und Bremer, von Drama bis zur Komödie, mit Handschrift, quer und schön, schrill und lieb, bewegend ohne Abziehbild, dem Menschen nahe, weil wir Menschen im Theater Menschen sehen und deren Geschichten erzählt bekommen wollen. Das ist auch eine Form von Bildung für die Jungen und für uns Alte. Dass die Breer wieder sagen könne, wir sind stolz auf unser Theater. Wisst Ihr, dass das Bremer Theater seit Frey nicht mehr in der ersten Liga kickt? Wisst Ihr, wie man übers Theater in Bremen im Lande spricht und spottet? Wisst Ihr, wie weh das tut, wenn man das Theater Bremen an sich liebt? Hoch die Fahnen, hin, und kämpfen.</p>
<p>Ich fürchte, das wird nix.</p>
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